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Taufe

Baum mit Tauffotos

Die Taufe ist das Sakrament der Eingliederung in die christliche Kirche. Nach reformiertem Verständnis wird die Taufe einmal im Leben vollzogen. In der Regel wird die Taufe im Gemeindegottesdienst an Kindern, und wo dies noch nicht geschehen ist, auch an Jugendlichen und Erwachsenen gespendet. Sie geschieht nach dem Zeugnis des Neuen Testamentes im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Die in einer anderen Kirche empfangene Taufe wird anerkannt. Voraussetzung für die Taufe eines Kindes ist, dass wenigstens ein Elternteil der reformierten Kirche angehört und dass mindestens eine Patin oder ein Pate mündiges Mitglied einer christlichen Kirche ist. Als Tauftermin eignen sich die meisten Sonntagsgottesdienste. Nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit dem Pfarramt auf, um ein Gespräch und den Taufgottesdienst zu vereinbaren.

Pfarrer Jürg Wildermuth, Tel. 044 730 29 02
Pfarrerin Claudia Schulz, Tel. 044 730 09 62

 

 

Konfirmation

Der Konfirmandenunterricht ist der letzte Baustein des religionspädagogischen Gesamtkonzeptes (rpg) der reformierten Kirche. Er bereitet die religiöse Mündigkeit vor. In der Regel sind die Konfirmandinnen und Konfirmanden getauft. Sie können die Taufe aber auch während des Konfirmandenjahres empfangen. Voraussetzung für die Konfirmation ist sowohl der Besuch des schulischen Religionsunterrichtes als auch des Unterrichtes der Kirchgemeinde. Der kirchliche Unterricht beginnt mit dem 2.-Klassunti und dauert bis zur 7. Klasse. Daran schliesst sich der Konfirmandenunterricht während des 9. Schuljahrs an. Wer bis zur 7. Klasse einen Teil des Unterrichtsprogrammes verpasst hat, hat die Möglichkeit, während des 8. Schuljahres die fehlenden Stunden des kirchlichen Unterrichtes nachzuholen. Der Religionsunterricht an der Volksschule ist sowieso ein obligatorisches Schulfach. Einzig die Gymnasiasten des Langzeitgymnasiums müssen sich für das Freifach Religion anmelden, um die Voraussetzung zur Konfirmation zu erfüllen. Der Konfirmandenunterricht findet in regelmässigen Lektionen statt. Dazu kommen halbtägige Workshops, ein Lager und zwölf Gottesdienstbesuche. Die Jugendlichen und ihre Eltern erhalten jeweils im Frühjahr eine Einladung zum Informations- und Einschreibeabend, an dem das geplante Unterrichtsjahr vorgestellt wird. In Schlieren findet die Konfirmation in der Regel am Sonntag nach Pfingsten statt.

Trauung

Die kirchliche Trauung ist ein Gottesdienst und setzt die zivilstandesamtliche Eheschliessung voraus. In der Trauung bekräftigt das Paar ihr Ja-Wort vor Gott und der Gemeinde und empfängt den Segen Gottes für ihr gemeinsames Leben. Ist wenigstens Braut oder Bräutigam Mitglied der reformierten Kirchgemeinde Schlieren, so stehen Ihnen Kirche, Pfarramt und Organist am Ort zur Verfügung. Nehmen Sie rechtzeitig mit dem Pfarramt ihres Vertrauens Kontakt auf, damit Ihre Wünsche und Anliegen in die Planung der Trauung einfliessen können. Ihre Reservationsanfrage für die Kirche und bei Bedarf für einen Raum im Gemeinschaftszentrum Stürmeierhuus für Hochzeitsapéros nimmt das Sekretariat der Kirchgemeinde entgegen. In der Regel geschieht die Trauung in der Alten oder in der Grossen ref. Kirche in Schlieren. Möglich ist auch eine Trauung im Sonntagsgottesdienst der Kirchgemeinde. Auch Paare, die in einer registrierten Partnerschaft leben, können in einem eigenen Gottesdienst oder im Sonntagsgottesdienst den Segen Gottes empfangen.

Todesfall

In einem Todesfall ist es Sache des Arztes, den Tod mit dem Totenschein zu bestätigen. Dies ist die Voraussetzung für alle weiteren Schritte. Das Bestattungsamt der Stadt Schlieren verbindet die Angehörigen mit dem Pfarramt, das für den Abdankungsgottesdienst zuständig ist. Ist der Verstorbene Mitglied der reformierten Kirche gewesen, haben die Angehörigen Anrecht auf den Dienst des Pfarramtes und auf die Musik des Organisten. Die Abdankung ist ein Gottesdienst, in dem Leben und Sterben im Licht des Evangeliums reflektiert werden. Sie beginnt in der Regel am Grab des Verstorbenen mit anschliessender Feier in der Abdankungskapelle im Friedhof oder in der Kirche. Ist jemand dem Sterben  nahe und wünscht den Besuch der Pfarrerin oder des Pfarrers, kommen diese nach Absprache gerne vorbei für ein Gespräch, ein Gebet oder auch zur Feier des Abendmahls am Sterbebett.

Seelsorge

Wer ein seelsorgerlich offenes Ohr sucht, findet dies bei den Pfarrämtern und beim Diakon der Kirchgemeinde. Seelsorge nimmt Anteil an Freude und Glück und trägt mit in Trauer und Belastung. Ein vertrauliches Gespräch bei Ihnen zu Hause oder im Pfarrhaus kann Klärung in einer bedrängenden Situation schaffen. Bei einem Spitalaufenthalt stehen Ihnen die Spitalpfarrer zur Seite. Die kirchlichen Seelsorger unterstehen dem Amtsgeheimnis und können bei Bedarf weitere fachliche Hilfe vermitteln. Auf Wunsch gestalten Pfarrerin oder Pfarrer auch die Feier des Abendmahls an einem Krankenbett im Spital oder zu Hause.

Abendmahl

Das Abendmahl ist das Sakrament des Bundes, den Gott in Jesus Christus mit seiner Gemeinde geschlossen hat. Zum Abendmahl ist die ganze christliche Gemeinde eingeladen. Sie feiert im Abendmahl die Gemeinschaft mit Christus und erfährt die Kraft der Versöhnung mit Gott und untereinander. Das Abendmahl wird in Schlieren am
1. Advent, am 4. Advent im Haus für Betagte, Sandbühl, an Weihnachten, im Gottesdienst des kirchlichen Unterrichtes in der
3. Klasse, am Gründonnerstag, am Karfreitag, an Ostern, an Pfingsten, am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag sowie am Reformationssonntag gefeiert. Im Rahmen der Seelsorge kann ein Abendmahl auch an einem Krankenbett im Spital oder Zuhause gefeiert werden.